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Funktionalität, Individualität, Mixed Creativity
Die neue Architektur im “alten” Gewerbehof Missindorfstraße

Der Wirtschaftspark Breitensee, ein klassischer Gewerbehof aus dem Ende des 19. Jahrhundert mitten im 14. Bezirk, wird um- und neugestaltet: zu einem Innovations- und New Media Center, der vor allem Klein- und Mikrounternehmen und EPU perfekte Infrastruktur, kooperatives kreatives Arbeiten in angenehmer Atmosphäre und zu leistbaren Bedingungen bieten soll.

Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs gingen schließlich zwei Architektenteams, HOLODECK architects und fasch&fuchs, als Sieger hervor. Deren gemeinschaftliches Modell war in den Ausstellungsräumen im Wirtschaftspark zu sehen – ein Modell, das auch stellvertretend für die Ziele des Wirtschaftspark Breitensee steht: Individualität, gepaart mit Industriedesign des 21. Jahrhunderts.
 
HOLODECK architects ist für die Neugestaltung des Gewerbeteils verantwortlich, fasch&fuchs für die Planung und Errichtung des Wohnbaus, der den Häuserblock zur Märzstraße hin abschließt.
 
Beide Architektenteams haben in der Vergangenheit einige auch städte­baulich interessante Projekte verwirklicht, sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebau.
 
Der Architekturwettbewerb Wirtschaftspark Breitensee
Das Modell Holodeck kennzeichnet sich laut Jurybeurteilung „durch die Erhaltung eines großzügig zusammenhängenden Hofbereiches und erhält dadurch den für die kreativen Milieus bevorzugten Charakter des derzeitigen Gewerbehofes am ehesten. Die Anordnung der einzelnen Nutzungszonen für den Gewerbebereich ist gut strukturiert und flexibel teilbar. Eine phasenweise Bebauung ist gut möglich. Mögliche Beein­trächtigungen zwischen Wohnen und Gewerbehof sind weitestgehend minimiert.“
 
Das Modell von fasch&fuchs zeigt laut Jury „als Wohnhaus eine wirtschaftliche und variantenreiche Lösung hinsichtlich der Erschließung und der Grundrisslösung in den einzelnen Geschossen".
 
Das „gemischte Modell“ zeichnet sich durch eine gelungene Synthese aus, die den gewerblichen-kreativen Anforderungen der künftigen Mieter ebenso entspricht wie den Wohnbedürfnissen.
 
Alle im Wettbewerb eingereichten Projekte wurden im Rahmen der Ausstellung in der Missindorfstraße präsentiert und vermitteln einen guten Eindruck in die Vorstellungswelten der Architekten.
 
Hemma Fasch, geboren 1959 in Graz, Architekturstudium in Innsbruck und Wien, Diplomabschluss 1989 bei Günther Domenig, dem jüngsten Staatspreisträger für Architektur und Schöpfer des legendären Steinhauses, bildet seit 1994 eine Bürogemeinschaft mit dem 1958 in Hopfgarten geborenen Jakob Fusch, der bei DI Ewald Hießmayer an der TU Wien studierte, dort 1989 auch sein Diplom ablegte und eine zeitlang als Assistent an der TU Wien tätig war. » mehr...
 
 
HOLODECK architects ZT GmbH  (http://www.holodeckarchitects.com/)
„HOLODECK architects, „office for spacial design“, wurde Ende der 90er Jahre von Marlies Breuss, Michael Ogertschnig und Susanne Schmall (1998-2001) in Wien gegründet und hat in dieser Zeit sowohl kommunale Funktionalbauten als auch Privathäuser geplant und realisiert, die enormes Echo hervorriefen. Sie sind Avantgardisten einer Architektur, die eine neue Zeichensprache und semiotische Dimensionen aufbricht, Architektur aus dem Gelände und der Topographie heraus entwickeln und skulpturale Ansätze integriert. » mehr...
 
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