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Schöpfen aus dem kreativen Potential
Jetzt und Zukunft des Wirtschaftsstandortes Wien

Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Wien liegt nicht in der Ansiedlung von industrieller Fertigungs- oder austauschbaren Massenproduktion, sondern in der wissensbasierten Produktion. Schwerpunkte sind Creative Industries, Bio- und Life Sciences, Medizin und Medizintechnik sowie Umwelttechnologien und New Media, wobei jenes kreative Potential, das in Wien vorhanden ist, gezielt angesprochen, gefördert und die Rahmenbedingungen für Starts Ups geschaffen werden. Das Projekt Wirtschaftspark Breitensee ist ein Modellbeispiel dafür.

In den letzten Jahren haben sich jährlich rund 50 ausländische Unternehmen neu in Wien angesiedelt. Zusätzlich bauten zahlreiche internationale Konzerne wie Boehringer Ingelheim oder Opel ihre Aktivitäten in Wien aus. Als Investitionsgründe am Standort Wien gelten: Zentrale Lage, gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, niedrige Unternehmensbesteuerung und hohe Flexibilität am Arbeitsmarkt. Über 300 internationale Konzerne haben ihre Osteuropazentrale in Wien eingerichtet, darunter Alcatel, Beiersdorf, Coca Cola, Generali, Heineken, Henkel, Hewlett-Packard, IBM, Mac Donalds oder Siemens.
 
Die Statistischen Wirtschaftszahlen des Jahres 2006 dokumentiert eindrucksvoll die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Wirtschaft, aber auch wachsende Herausforderungen, denen sich Wirtschaftstreibende und die Wiener Wirtschaftspolitik seit geraumer Zeit stellen. Die hervorragenden Rankingwerte beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, bei der Preisstabilität und diversen „Lebensqualitätsindizes“ zeigen die eindrucksvolle Position, die Wien im Städtewettbewerb innerhalb und außerhalb der EU erworben hat. Mittlerweile übersteigt die Zahl der jährlichen Unternehmensneugründungen bereits die 9.000er-Marke.
 
Die letzten Jahre waren durch einen rasanten Strukturwandel gekennzeichnet, der sich in den hoch entwickelten Industriestaaten vor allem in einer weiteren Aufwertung humankapitalintensiver, unternehmensbezogener Dienstleistungen niederschlug. Die Wiener Wirtschaftspolitik trägt diesem Trend seit geraumer Zeit durch eine besondere Schwerpunktsetzung im Rahmen der Bildungs- und der Technologiepolitik Rechnung.
 
Gemeinsam mit Stockholm zählt Wien zu den einzigen Städten, auf deren Arbeitsmarkt mehr als 3,5% der Erwerbstätigen aus dem Forschungs- und Entwicklungssektor stammt. Bei High-Tech-Patent-Anmeldungen
pro Erwerbstätigem am Europäischen Patentamt liegt Wien im europäischen Spitzenfeld.
 
Soziale Sicherheit und umweltgerechtes Wirtschaften gehören dabei zu den selbstverständlichen Säulen der Wiener Wirtschaftspolitik.
 
Wirtschaftlichen Eckdaten 14. Bezirk
Durchschnittlicher Jahresbezug Brutto (2001): 29.643 Euro
Beschäfte 2001: 25.960
Unternehmen 2001: 3.329 
 
Wirtschaftliche Daten Wien
Unternehmensgründungen (2005): 9.164
            Information und Consulting: 2.466
 
Bruttoregionalprodukt (2004): 64.331 Mio Euro (27,1%)
 
Versicherte Beschäftigungsverhältnisse (2006): 920.722
Unselbständige Beschäftigungsverhältnisse: 841.422
Selbständige Beschäftigungsverhältnisse: 79.300
 
Durchschnittlicher Jahresbezug Brutto (2001): 27.612 Euro
 
Investitionen und Förderungen des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (2005):
303,14 Mio. Euro
 
Ausländische Direktinvestitionen in Wien (2003): 28.000 Mio. Euro
 
Ranking Kaufkraft (EU24 Hauptstädte 2006): 9. Platz / 70 (Index Zürich = 100)
 
Lebenshaltungskosten (2006): 1.698,5 Euro/Kopf
 
Der Wirtschaftsstandort Wien in Zahlen (als Download)
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