Jedes Unternehmen und jeder Entrepreneur soll sein eigenes, in der Kommunikationstechnologie perfekt ausgestattetes Büro haben. Wer will, kann sich mit Nachbarbetrieben verbinden, lose Netzwerke bilden, gemeinsame Projekte entwickeln. Bis 2009 entstehen etwa 50 separat mietbare, kleine Einzelbüros, die zwischen 20 und 50m2 groß sind.
Auch wenn jedes Büro eine für sich stehende Einheit bildet, werden Konvergenzen optimal genutzt: gemeinschaftliche Meeting- und Präsentationsräumlichkeiten, samt notwendigem technischen Geräten und Betreuungspersonal, eine Serverfarm und eine zentrale Telefonanlage sowie Gemeinschaftsküchen und -nasszellen. Zudem stehen den Mietern als auch deren Kunden Tiefgaragenplätze zur Verfügung.
Der Creative Cluster ist ein Mix aus Open-Office-Services und in sich abgeschlossene, in der Größe flexible Büroeinheiten.
In punkto Kommunikationtechnologie ist der Wirtschaftspark Breitensee bestens aufgestellt: Direkte Fibre to the home-Anbindung mit hoher Bandbreite und direkter Backbone-Anbindung, sodass auch größere Datenmengen rasch verschickt werden können.
Die „neuen Selbständigen“ als eigene Kategorie kommen noch hinzu, die in dienstnehmerähnlichen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, aber in der Regel aus dem eigenen Büro und mit freier Zeiteinteilung. Im Jahre 2005 waren es knapp 1.500 in Wien, 2006 wurde die 2.000er Grenze bereits überschritten.
Die Wirtschaftsdynamik der Stadt Wien weist für 2006 insgesamt 79.300 selbständige „Beschäftigungsverhältnisse“ aus, davon etwa 73.600 Gewerbetriebe nach klassischem Muster, 4.340 Freiberufler und 1.380 Bauern.
Wien mit größten Zuwachs bei Neugründungen
Im Vergleich dazu registrierte Wien im Jahre 2006 knapp über 841.000 unselbständig Beschäftige, Wien konnte damit nicht nur die Arbeitslosenquote deutlich sinken, sondern zählt innerhalb der europäischen Metropolen zu denjenigen mit der höchsten Prozentrate an Beschäftigen und Sozialversicherten. Die Anzahl der geringfügig Beschäftigen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert: von knapp 46.000 im Jahre 2003 auf 51.240 im Jahre 2006, vor allem bei Frauen.
Im Unterschied zu den Bundesländern mit Ausnahme Vorarlberg, ist in Wien die Dynamik bei den Selbständigen am höchsten. Österreichweit waren 2006 494.000 Selbständige registriert, in Wien 79.300, ein Plus von 3 Prozentpunkten, bei einem deutlichen Frauenüberhang bei Neugründungen. Österreichweit betrug das Plus im Vergleich zum Jahr zuvor nur 0,2 Prozentpunkte. Wien wächst damit 15 Mal so schnell als Restösterreich.
Die Zukunftsprognosen sehen einen weiterhin steigenden Trend. Vor allem machen sich signifikant viele ausländische Bürger selbständig, sowohl im Dienstleistungs- als auch im Handels- und Gastronomiebereich, aber auch im New Media- und Creative-Design-Segment.
Strukturen für Mikrounternehmen schaffen
In der Praxis heißt das: Gerade für Mikro- und EPU-Unternehmen müssen entsprechende Strukturen und Infrastrukturen geschaffen werden: Gemeinschaftsbüros, Creative Cluster und Gewerbe-sowie IT-Zentren, die Basisservices wie Telefondienst, Posteinlaufstelle, Zurverfügungstellung von Meeting-Rooms gewissermaßen als Standardservice anbieten, über perfekte Kommunikationsstrukturen verfügen und zudem auch verkehrstechnisch gut angebunden sind. Exakt das tut PROMIS.
« schließen